Kinderkulturkonferenz 2010

Rückblick: Kinderkultur digital: von Web 2.0 bis Medienkunst
Am 27. September 2010 fand im Hörsaalgebäude der Westfälischen Wilhelms-Universität die 2. Kinderkulturkonferenz Münsterland statt. Ca. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich in Vorträgen und Workshops zu unterschiedlichsten Aspekten des Themas "Kinderkultur digital"
90% der Kinder in Deutschland nutzen das Internet – und das hauptsächlich, um über Communities oder Chats Kontakte zu pflegen. So verzeichnet das Online-Netzwerk schülervz.net 5,8 Millionen User, facebook weltweit sogar 500 Millionen. Web 2.0-Anwendungen sind aus den meisten Kinderzimmern nicht mehr weg zu denken. Das gleiche gilt für jede andere Art digitaler Medien, wie Film oder Fotographie, Computerspiele oder Handys.
Kulturträger, die Kultur mit und für Kinder machen, müssen dieses Medienverhalten in ihre Projekte einbeziehen, wenn sie für die Zielgruppe interessant bleiben oder werden wollen. Sei es um mit Kindern digitale Kunstprojekte zu realisieren, sei es, um sie auf Veranstaltungen aufmerksam zu machen und digitale Medien als Marketinginstrument zielgruppengerecht zu nutzen.
Wie aber können Kinderkulturträger das Medium sinnvoll in ihre Arbeit einbeziehen? Wie verhalten sich Kinder überhaupt im Netz? Auf was muss man bei der Erstellung von Angeboten achten? Wo liegen Risiken? Diesen Fragen gingen die drei Referenten informativ und unterhaltsam nach. In den Workshops am Nachmittag konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer austauschen und das Gehörte aktiv anwenden.
Am Ende des Tages gingen alle mit vielen neuen Eindrücken nach Hause. Das Kulturbüro bedankt sich an dieser Stelle bei allen Referenten und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die gute Konferenz und die fruchtbaren Diskussionen!
Wir sehen uns bei Facebook!
KiKuKo 2011 | Dokumentation
Die Beiträge der Referenten können in der nun erschienenen Dokumentation nachgelesen werden:
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