Potenzial: Innen- und Außenräume

Das Münsterland ist geprägt durch seine charakteristische Landschaft, durch Gärten und Parks, durch architektonisch bemerkenswerte, vielfach historische Bauten und Stadtkerne. Als Träger von Geschichte und Geschichten verweisen sie auf eine besondere, wechselvolle Vergangenheit und zeugen von einer lebendigen Gegenwart. Viele Orte sind bereits bekannt und kulturell etabliert – viele müssen aber auch erst neu oder wieder entdeckt werden. Die Orte sollen hierbei in den künstlerischen Prozess einbezogen werden, ihre Historie und Eigenart Impuls für künstlerische Auseinandersetzungen sein. Die Reduktion auf eine bloß attraktive Kulisse würde wertvolle Chancen ungenutzt lassen.
Am häufigsten mit der Region in Verbindung gebracht werden die zahlreichen Wasserburgen und Schlösser sowie die Gärten und Parks aus vielen Epochen. Sie sind sowohl für Menschen inner- wie außerhalb der Region Wahrzeichen des Münsterlandes. Das Bild einer durch den Menschen gestalteten Parklandschaft wird durch kulturell umgenutzte oder auch bisher ungenutzte Baudenkmäler der Industriekultur ergänzt. Dieses Potenzial wird bereits heute für künstlerische Inszenierungen und große Festival-Projekte genutzt.
Verbunden werden die Orte auf den unterschiedlichsten Wegen – Bundes- und Wasserstraßen, Pilger- und Schmuggelrouten, Rad- und Reitwegen – die die Landschaft erschließen und erfahrbar machen, aber auch selbst zum Ort für Kunstprojekte werden können.