Handlungsprofil Neue Ereignisfelder

Die spezifischen regionalen Potenziale des Münsterlandes sollen durch kooperative Kunst- und Kulturprojekte aller Sparten reflektiert und interpretiert werden. So entstehen neue Ereignisfelder, die die Region noch stärker als bisher zu einem Ort der Entdeckungen und zu einem Labor der Gegenwartskunst machen.

Neue Ereignisfelder bieten Raum für unvorhergesehene, aufregende künstlerische Entwicklungen, für Experimente, für inspirierenden Austausch von Künstlern und Publikum, Profis und Laien, Newcomern und bekannten Namen.

Innovative Kunstprojekte gehen kreative Kooperationen mit Wirtschaft und Forschung ein, reale und virtuelle Werke oder Medienprojekte greifen aktuelle technologische Entwicklungen auf und stellen sich dem Bild eines innovativen Münsterlandes.

Etablierte Einrichtungen zeigen sich aus ungewohnter Perspektive, unentdeckte oder unscheinbare Orte werden mit ihrer spezifischen Besonderheit künstlerisch ins Bewusstsein gebracht – gute und überraschende Kunstprojekte bleiben als Erlebnis nachhaltig in Erinnerung. Grenzüberschreitende, internationale Kooperationen geben der Kultur vor Ort spannende Impulse und weiten den Horizont.

Neue Ereignisfelder sind nicht notwendig an einen festen Ort gebunden. Es sind „open mind spaces“, Projekte mit interregionalem und internationalem Charakter, die die Kreativität und Improvisationsfähigkeit von Künstlern und Publikum herausfordern. Neue Ereignisfelder müssen die Kunst nicht täglich neu erfinden, auch Traditionen sind der aktuellen künstlerischen Befragung wert – das immer Gleiche, Bewährte und Erwartete ist im Sinne dieses Leitbildes jedoch von geringerem Interesse. Neue Ereignisfelder schaffen Freiräume innerhalb und außerhalb des gängigen Kulturbetriebes und anregende Möglichkeiten der Kommunikation über gute und spannende Kunst im Münsterland.